Neues aus der HiKo (048): „Call for Papers“ zum Doktorandenworkshop 2019

24.05.2018

Am 28. und 29. März 2019 veranstaltet die Historische Kommission für Westfalen zum dritten Mal einen Workshop für Doktorandinnen und Doktoranden, die sich im weitesten Sinne mit der Geschichte Westfalens beschäftigen. Der Workshop richtet sich nicht nur an Doktoranden des Faches Geschichte, auch Arbeiten aus verwandten Disziplinen wie Kunstgeschichte, Theologie, Ethnologie/Volkskunde aber auch Rechtsgeschichte, Musikwissenschaft oder Architektur sind ausdrücklich erwünscht. Das Angebot ist offen für Dissertationen zu allen Epochen und Themenfeldern. Die Arbeit kann auch an einer nicht-westfälischen Universität betreut werden, Teilnahmebedingung ist lediglich der thematische Bezug zu Westfalen. Im Rahmen des Workshops erhalten Doktoranden die Gelegenheit, ihre Projekte zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Da landesgeschichtliche Themen an vielen Universitäten eher zu den randständigen Forschungsfeldern gehören, ist der überuniversitäre Erfahrungsaustausch für Nachwuchsforscher umso wichtiger.

Die Vernetzung von Forschungsprojekten zur westfälischen Geschichte gehört – neben der Herausgabe grundlegender Werke zur Landesgeschichte und der Ausrichtung von Tagungen – zu den zentralen Aufgaben der Historischen Kommission für Westfalen. Dieses Netzwerk soll nicht nur bereits etablierten Forschern zur Verfügung stehen. Ausdrücklich sollen auch Nachwuchskräfte angesprochen und ihnen die Möglichkeit zum wissenschaftlichen Austausch geboten werden. Hierfür wurde das „Doktorandennetzwerk“ der Historischen Kommission eingerichtet. Mit dem Doktorandennetzwerk und den Workshops für Doktoranden möchte die Kommission den Kontakt zu Nachwuchswissenschaftlern herstellen und auf ihre landesgeschichtliche Arbeit aufmerksam machen.

Der dritte Doktoranden-Workshop zur Geschichte Westfalens findet am 28. und 29. März 2019 in Münster statt, voraussichtlich im ‚Freiherr vom Stein‘-Saal der Bezirksregierung (Domplatz 36). Es können etwa zehn Projekte vorgestellt werden. Die Kosten der Referenten für Reise und Übernachtung werden übernommen.

Wenn Sie Interesse haben, Ihr Dissertationsprojekt im Rahmen des Workshops vorzustellen, senden Sie uns bitte bis zum 31. Juli 2018 eine knappe Projektskizze (maximal eine Seite) und einen knappen Lebenslauf an die Geschäftsstelle der Kommission. Die Veranstaltung wird öffentlich sein, zur Teilnahme an der Diskussion sind alle interessierten Forscherinnen und Forscher herzlich willkommen.

Für Rückfragen auch zum Doktorandennetzwerk wenden Sie sich bitte an:
Dr. Katrin Jaspers (Wissenschaftliche Volontärin)
Historische Kommission für Westfalen
Katrin.Jaspers@lwl.org
Tel. 0251 591-4722