Ortsartikel

Erfasst sind alle Orte der jeweiligen Regierungsbezirke, für die ein eigenständiges jüdisches Leben, d.h. zumindest die Existenz eines Friedhofs bzw. einer Betstube, nachgewiesen ist. Inhaltlich reicht das Spektrum vom ersten Nachweis bis zur heutigen Erinnerungskultur bzw. zur Entwicklung der wenigen nach dem Zweiten Weltkrieg wiedererstandenen jüdischen Gemeinden. Für die heutige politische Gliederung der Orte wurde die kommunale Gebietsreform mit den Eingemeindungen bis 1975 zugrunde gelegt. Die Vergabe der Ortsartikel orientiert sich an Kriterien innerjüdischen Lebens, insbesondere an der Existenz einer eigenen Betstube bzw. einer Synagoge und/oder eines eigenen Begräbnisplatzes.

Gliederungsschema der Ortsartikel

1 Kurzinformation
1.1 Ort, Kreiszugehörigkeit
1.2 Staatliche und kultische Zugehörigkeit

2 Geschichte, Organisation und Tätigkeitsfelder der jüdischen Gemeinschaft
2.1 Geschichte der Gemeinschaft
2.1.1 Jüdisches Leben bis zum Ende des Alten Reiches
2.1.2 Jüdisches Leben im 19. Jahrhundert und in der Weimarer Republik
2.1.3 Jüdisches Leben in der Zeit des Nationalsozialismus
2.1.4 Neuanfänge in der Nachkriegszeit und Erinnerungskultur

2.2 Verfassung, Organisation und Tätigkeitsfelder der Gemeinschaft
2.2.1 Innere und äußere Organisation
2.2.2 Kultus und Kultusort
2.2.3 Schul- und Religionsunterricht
2.2.4 Soziale Betätigung

2.3 Tätigkeitsfelder einzelner Gemeindemitglieder
2.3.1 Amts- und Funktionsträger
2.3.2 Herausragende Persönlichkeiten
2.3.3 Beteiligung an politischen und sonstigen Vereinigungen

3 Bau- und Kunstdenkmäler
3.1 Gemeindeimmobilien
3.2 Wohnhäuser, gewerbliche und industrielle Anlagen
3.3 Friedhöfe

4 Quellen und Literatur
4.1 Archivalien
4.2 Fotos, Gemälde, Ansichten, Grundrisse und Lagepläne
4.3 Gedruckte Quellen, Quellensammlungen, Findbücher, Regesten- und Nachschlagewerke
4.4 Ortsübergreifende Literatur
4.5 Ortsbezogene Literatur

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