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Buchvorstellung: Das Tauf- und Trauregister der evangelischen Kirchengemeinde Weslarn 1654 bis 1716

Spannende Einblicke in den frühneuzeitlichen Alltag von Weslarn

Das von Renate Prochno-Schinkel bearbeitete Tauf- und Trauregister der evangelischen Kirchengemeinde Weslarn 1654 bis 1716 ist eines der frühesten Kirchenregister in der Soester Börde. Die Einträge zu Eheschließungen, Taufen und Paten erlauben zahlreiche Einblicke in das damalige Leben in der Gemeinde und der Region. Welche Familien verbanden sich durch Heirat und durch die Übernahme von Patenschaften? Was waren die Gründe für solche Allianzen? Welche Familien vermieden Bindungen miteinander? Es war eben nicht „jeder mit jedem“ verwandt. Heiratete man vor allem innerhalb des eigenen Dorfes, oder gab es Zuzug? Wer heiratete nach auswärts? In welchem Alter heiratete man? Wie stand es um die unehelichen Kinder und ihre Mütter; führte eine Schwangerschaft auch zur Eheschließung? Was geschah bei Nottaufen? Welche Vornamen waren in dieser Zeit beliebt, welche wurden nur selten vergeben? Wer bestimmte die Vornamen und ihre Anzahl? Wie wurden Hochzeiten und Taufen gefeiert?

von links nach rechts auf dem Bild zu sehen: Dr. Burkhard Beyer, Prof. Dr. Renate Prochno-Schinkel, Prof. Dr. Mechthild Black-Veldtrup, Pfarrer Ralph Frieling (Foto: Schinkel)

Prochno-Schinkel liefert Antworten

Antworten auf diese Fragen bietet der von Reante Prochno-Schinkel bearbeitete Band „Das Tauf- und Trauregister der evangelischen Kirchengemeinde Weslarn 1654 bis 1716“. Das neu erschienene Werk wurde am 25. Februar 2020 im evangelischen Gemeindehaus in Bad Sassendorf-Weslarn voegestellt. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Ralph Frieling und die Kommissionsvorsitzende Mechthild Black-Veldtrup stellte die Bearbeiterin ihre Ergebnisse ausführlich vor. Zahlreiche Fragen aus dem Besucherkreis zeigten das breite Interesse an der Veröffentlichung.

Der Einladungsflyer steht hier noch zum Download bereit.

Bild: Die Autorin bei der Vorstellung des Buches (Foto: LWL/B.Beyer)

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