Buchvorstellung Ritterschaft

19. Juni 2017 – Meschede, Kreishaus

Von links: Dr. Karl Schneider, Dr. Andreas Müller, Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Prof. Dr. Frank Göttmann (Foto: LWL/Beyer)

Im Kreishaus Meschede stellte die Historische Kommission für Westfalen den Band „Die Ritterschaft im Herzogtum Westfalen 1651–1803“ von Andreas Müller vor. Die Buchvorstellung war bereits die dritte Veranstaltung der Historischen Kommission in Meschede und auch diesmal war das Interesse groß. Trotz strahlenden Sonnenscheins und einem Fußballspiel konnte der Landrat des Hochsauerlandkreises, Dr. Karl Schneider, rund 75 Gäste begrüßen. Der Erste Vorsitzende der Kommission, Prof. Dr. Reininghaus, gab eine thematische Einführung und schließlich stellte der Autor, Dr. Andreas Müller, die wichtigsten Ergebnisse seiner umfangreichen Dissertation vor. So machte Müller deutlich, dass die Ritterschaft im Herzogtum Westfalen entscheidend auf den Landtagen mitwirkte und in grundlegende Entscheidungen eingebunden war. Als Machtinstrument und Sicherung der adeligen Einflussnahme galt die Sechzehnahnenprobe, deren Nachweis erst Ende des 18. Jahrhunderts an Bedeutung verlor.

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