Herbsttagung – „Westfälische Geschichtsbaumeister“

10. und 11. Oktober 2013 – Herne, LWL-Museum für Archäologie

Gabriele Isenberg bei Ihrem Abschlussvortrag (Foto: LWL/Beyer)

Tagungsbericht von Katharina Stütz

Am 10. und 11. Oktober 2013 fand die Herbsttagung der Historischen Kommission für Westfalen „Klein- und großwestfälische Geschichtsbaumeister. Stadt-, Kirchen-, Territorial- und Landesgeschichtsforschung und Geschichtsschreibung im 19. und 20. Jahrhundert" im LWL-Museum für Archäologie in Herne statt.

Ausgangspunkt für die thematische Ausrichtung war die Überlegung, einen eigenen Impuls zur Historiographie der Landesgeschichte zu leisten.

Im Fokus stand die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit „klein- und großwestfälischen Geschichtsbaumeistern“ und ihren jeweiligen Beiträgen zur regionalen Geschichtsschreibung in den Forschungsbereichen Stadt-, Territorial- und Landesgeschichte sowie Kirchen-, Kunst-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und der Archäologie  im 19. und 20. Jahrhundert. Leitende Fragestellungen waren, aus welchen Beweggründen und auf welche Art und Weise die „Baumeister“  westfälische Geschichte schrieben, in welchen räumlichen Kategorien sie dachten und welches Publikum sie im Blick hatten.

In seinem Eröffnungsvortrag beleuchtete THOMAS VOGTHERR (Osnabrück) die aktuelle Rolle der Landesgeschichte für die Entstehung eines modernen Landesbewusstseins am Beispiel Niedersachsens. Die politische Erwartung an landesgeschichtliche Forschung ließe sich im Wesentlichen darauf reduzieren, dass Identifikationspotential generiert werden soll, das zur langfristigen Ausbildung eines „Niedersachsenbewusstseins“ genutzt werden kann. Hiermit würden die Historiker in eine Rolle – als Sinn- und Identitätsstifter – gedrängt, die sie jedoch gar nicht einnehmen wollten.

Die erste Sektion, in der „Westfälische Gesamtdarstellungen“ in den Blick genommen wurden, eröffnete WILFRIED REININGHAUS (Münster). Er beleuchtete die Vita des Historikers und Archivars Friedrich Philippi (1853-1930) und das Zustandekommen dessen „Geschichte Westfalens“ aus dem Jahr 1926. Das Werk, das sich im Wesentlichen an ein bildungsbürgerliches Publikum wandte, fand außerhalb Westfalens jedoch kaum Beachtung.

Ausgehend von dem wissenschaftlichen Großprojekt „Der Raum Westfalen“ (1931-1996), befasste sich THOMAS KÜSTER (Münster) in seinem Vortrag mit der Rolle der geschichtlichen Landeskunde und deren Vertretern in diesem Kontext. Küster wies darauf hin, dass das Raumwerk dazu beigetragen habe, innerhalb Westfalens Teilregionen deutlicher abgrenzen zu können, grundlegende volks- und kunsthistorische Einzelstudien hervorzubringen, eine stärkere Hinwendung auf das 19. und 20. Jahrhundert einzuleiten und Westfalen innerhalb des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen zu denken.

Ein Neuanfang? Diese Frage stellte WERNER FREITAG (Münster) im letzten Vortrag der ersten Sektion an drei grundlegende Darstellungen zur Geschichte Westfalens aus den 1950er- und 1960er Jahren und ihre jeweiligen Bearbeiter.

1938 beauftragte der Provinzialverband der Provinz Westfalen Hermann Rothert (1875-1962) mit der Abfassung einer Westfälischen Geschichte. In seinen konzeptionellen Überlegungen ließ er zeitgenössische Forschungsergebnisse unbeachtet und griff auf den überkommenen Stammesansatz als Erklärungsmodell zurück.

Gustav Engel (1893-1989) verfasste 1968 die Politische Geschichte Westfalens. Er legte seinem Werk einen überterritorialen Aktionsraum Westfalen zugrunde und versuchte den Volkstumsansatz auf politischer Ebene anzuwenden.

Die dritte, strukturgeschichtlich angelegte Darstellung stammt von Albert Karl Hömberg (1905-1963) und ist 1967 unter dem Titel „Westfälische Landesgeschichte“ postum erschienen. Freitag merkte an, dass sich die vorgestellten Landeshistoriker der 1950er- und 1960er Jahre noch in der Lage fühlten, eine Landesgeschichte „aus einem Guss“ zu schreiben. Insgesamt ließe sich jedoch ein Professionalisierungsschub beobachten: Der raum- und stammesgeschichtliche Forschungsansatz sei gegenüber neuen landesgeschichtlichen Methoden zurückgetreten.

Die zweite Sektion zum Schwerpunkt „Stadt-, Territorial- und Landesgeschichte – auf der Suche nach dem Westfälischen“ wurde von MATTHIAS KORDES (Recklinghausen) eröffnet, der den Studienrat und Stadtarchivar Heinrich Pennings (1879-1939) vorstellte und sein Wirken in Recklinghausen im Kontext der Heimatschutzbewegung im frühen 20. Jahrhundert beleuchtete. Zwischen 1930 und 1936 verfasste Pennings die „Geschichte der Stadt Recklinghausen und ihrer Umgebung“. Obwohl das Werk Pennings bis heute als Standardwerk zur Geschichte Recklinghausens angesehen wird, verweist Kordes darauf, dass sich vor allem im zweiten Band ein radikalisierter Heimatschutzgedanke herauslesen lässt.

HEIDE BARMEYER-HARTLIEB und HERMANN NIEBUHR (beide Detmold) beendeten den ersten Konferenztag mit einem gemeinsamen Vortrag über lippische Geschichtsschreibung im 19. und 20. Jahrhundert. Barmeyer-Hartlieb skizzierte mehrere Entwicklungsstufen lippischer Geschichtsschreibung im 19. Jahrhundert, an deren Anfang die archivische Ordnung von Quellen durch Hofarchivare und -bibliothekare stand. Eine organisatorische Verankerung der lippischen Landes- und Naturkunde erfolgte mit der Gründung des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe e.V. (NAV) durch den Naturwissenschaftler Carl Weerth (1812-1889) im Jahr 1835. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts löste sich dann allmählich die Geschichtswissenschaft aus dem Kontext der Natur- und Kulturwissenschaft heraus. Erich Kittel (1902-1974), Historiker und Archivar, lieferte 1957 die erste und bis heute einzige umfassende Gesamtdarstellung zur lippischen Geschichte.

Niebuhr gab im zweiten Teil des Vortrages einen Überblick über die jüngere Lippische Geschichtsschreibung. Mit den Sonderveröffentlichungen des NAV, den Lippischen Geschichtsquellen und den Lippischen Studien stellte Niebuhr drei Publikationsreihen vor. Auf die Frage, warum das Lippische Territorium ein interessanter Gegenstand historischer Forschung sei, fand Niebuhr drei kurze Antworten. Erstens sei die territoriale Ausdehnung Lippes seit Jahrhunderten beinah gleich geblieben, zweitens befinde sich im Staatsarchiv Detmold eine reichhaltige Überlieferung aus 800 Jahren lippischer Verwaltung und drittens habe die Nähe zu den Universitäten Bielefeld und Paderborn dazu beigetragen, dass die Quellen adäquat aufgearbeitet und kontinuierlich neue Forschungsimpulse auf den Weg gebracht werden.

ALWIN HANSCHMIDT (Vechta) eröffnete den zweiten Tag der Tagung mit einem Vortrag über sechs Geschichtsschreiber des 19. Jahrhunderts, anhand deren Werke er der Frage nach der Bedeutung Westfalens in der Geschichtsschreibung des Niederstifts Münster nachging.  Zunächst stellte er den Juristen Friedrich Matthias Driver (1754-1819) vor, der in seinen historischen Darlegungen das Hochstift Münster als wichtigsten übergeordneten Bezugspunkt zugrundelegt. Clemens August Behnes (1775-1838), ebenfalls Jurist, konzentrierte sich vor allem auf das Niederstift. Der Notar und Landmesser Carl Heinrich Nieberding (1779-1851) verfolgte mit seiner „Geschichte des Niederstifts Münster“ das Ziel, das Wissen über einen historiographisch vernachlässigten Teil Westfalens herauszugeben. Im Fokus des Theologen und Lehrers Johann Bernhard Diepenbrock (1796-1884) lag die Geschichte des Emslandes beziehungsweise des Herzogtums Arenberg-Meppen. Carl Ludwig Niemann (1835-1900) übernahm für seine Abhandlung zum Teil Passagen von Nieberding. Karl Willoh (1846-1915), Seelsorger an den Strafanstalten in Vechta, recherchierte für seine Geschichte der katholischen Pfarreien im Herzogtum Oldenburg in staatlichen und kirchlichen Archiven.

Die dritte Sektion zum Thema „Landesgeschichte aus Sicht der Vereine und Kirchen wurde von MECHTHILD BLACK-VELDRUP (Münster) eröffnet. Sie wies darauf hin, dass nach 1815 eine erste Gründungswelle von Geschichtsvereinen zu verzeichnen sei, deren Ziel in der Rettung des historischen Erbes bestanden habe. In einer zweiten Gründungswelle protestantischer Prägung nach der Mitte des 19. Jahrhunderts, gründeten sich kleinere Geschichtsvereine mit regionalen Bezügen. Die Vereine waren publizistisch rege und gaben regelmäßig sowohl Zeitschriften als auch Jahrbücher, u.a. mit Berichten aus den jeweils anderen Vereinen, heraus. Black-Veldtrup betonte, dass sie  bei den Mitgliedern der ersten Gründungsphase eine größere Offenheit und Akzeptanz gegenüber der neuen politischen Ordnung sowie einen weiteren Westfalenbegriff als den Protagonisten der zweiten Gründungswelle nach 1850 beobachte.

Im zweiten Vortrag der Sektion ging HARM KLUETING (Fribourg/Schweiz und Köln) der Frage nach, ob Theologen auch Historiker sein können. Bei der Beantwortung verwies er zunächst darauf, dass im 19. und 20. Jahrhundert Kleriker wichtige Beiträge zur Diözesangeschichte geliefert hätten. An dieser Stelle sei stellvertretend der katholische Theologe und Historiker Ignaz Theodor Liborius Meyer (1773-1843), der erste Direktor des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, genannt, ebenso wie der katholische Priester Alois Schröer (1907-2002), der gemeinsam mit dem ersten Archivar der Diözese Münster, Heinrich Börsting (1900-1969), das zweibändige Handbuch des Bistums Münster herausgegeben hat.

CHRISTIAN PETERS (Münster) stellte in seinem Vortrag hingegen die evangelische Geschichtsschreibung Westfalens dreier Theologen in den Mittelpunkt. Als ersten Vertreter verwies er auf Heinrich Friedrich Jacobson (1804-1868), der sich in seinen Arbeiten auf das Kirchenrecht und deutsche Recht konzentrierte und in seinen Schriften die evangelischen Gemeinden Westfalens als Beleg für das historische Recht einer presbyterial-synodalen Kirche zugrundelegte. Hugo Rothert (1846-1936), den Peters als „Preußen, Patriot und Lutheraner“ charakterisierte, wandte sich in seinen Werken vor allem der Kirchengeschichte der Grafschaft Mark zu. Ewald Dresbach (1854-1946) wurde von Peters als Vertreter einer quellenbasierten Heimatgeschichte, die überkonfessionell ausgerichtet ist, charakterisiert. Den drei vorgestellten Geschichtsschreibern attestierte Peters für ihre Arbeiten ein bewusstes Rekurrieren auf die Quellen.

Die vierte und letzte Sektion zur Kunstgeschichte, Wirtschaftsgeschichte und Archäologie wurde mit dem Vortrag von KLAUS NIEHR (Osnabrück) eingeleitet, der über Konstruktionen einer „westfälischen Kunstgeschichte“ referierte. Die erste wichtige Pionierarbeit in diesem Kontext ist für Niehr das Werk von Wilhelm Lübke (1826-1893). Gestalt und Formgebung seien für Lübke Resultate gesellschaftlicher Bedingungen gewesen. Der Bau- und Kunsthistoriker Joseph Bernhard Nordhoff (1838-1906) ginge in seiner Abhandlung davon aus, dass Bauformen Ausdrucksformen politischer Manifestation seien. Der Gedanke, dass Landschaft, Volk und Baukunst eng miteinander verwoben seien, zog sich, laut Niehr, bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts durch. Im 2011 neu herausgegebenen Handbuch deutscher Kunstdenkmäler stehe hingegen nicht Konstanz, sondern der Wandel in der Kunstgeschichte des westfälischen Raumes im Vordergrund.

Im zweiten Vortrag stellte KARL DITT (Münster) Vertreter der Volks- und Sozialgeschichte vor und beleuchtete ihre Perspektive auf das Ruhrgebiet und seine Gesellschaft. Zunächst widmete er sich dem Nationalökonom und Rechtswissenschaftler Walther Däbritz (1881-1963), der in seinen rheinisch-westfälischen Wirtschaftsbiographien den Westfalen als „Produzentenunternehmer“ und den Rheinländer als Händlertypus unterscheide. Der Volkskundler und Soziologe Wilhelm Brepohl (1893-1975) beleuchtete das Verhältnis vom Arbeiter zur Fabrik, zur Freizeit usw. Die Ergebnisse seiner Forschung flossen in die Vorstellung eines „Ruhrmenschen“, der „dörflich verwurzelt und durch den Primat der Rasse geprägt“ sei. Für die Forschung nach 1945 verwies Ditt auf Helmuth Croon (1906-1994), der Ende der 1950er Jahre zusammen mit Kurt Utermann eine Studie zu Zeche und Gemeinde herausgab. Zudem ging Ditt noch auf das Werk von Klaus Tenfelde (1944-2011) ein. Dieser habe sich mit seiner Dissertation von 1977 der Arbeiterschaft und deren Interessen und Interessensartikulationen zugewandt. Ditt merkte zum Schluss noch an, dass eine Gesamtdarstellung einer regionalen Gesellschaft des Ruhrgebiets nach wie vor ein Desiderat sei.

Im letzten Vortrag machte GABRIELE ISENBERG (Hattingen) deutlich, dass über die Varusschlacht nicht nur viel geschrieben worden sei, sondern dieses historische Ereignis selbst als Baumeister betrachtet werden kann. Sie skizzierte die Bemühungen  ab dem 18. und dann vor allem 19. Jahrhundert – vor allem von Nicht-Wissenschaftlern – die Varusschlacht auf westfälischem Boden zu verorten. Vom 15. bis ins 18. Jahrhundert sei der Gegenstand „Varusschlacht“ Teil eines europäischen Gelehrtendiskurses gewesen, der dann über Dichtung und Malerei zunehmend in die Öffentlichkeit gelangte und mit der Errichtung des Hermannsdenkmals im Teutoburger Wald (1838-1875) nochmals einen Popularisierungsschub erfahren habe. Isenberg machte deutlich, dass man innerhalb Westfalens der Suche nach dem Ort im Wesentlichen bis heute treu bliebe, da Westfalen 9 n. Chr. und dann nur noch einmal 1648, im Kontext des Westfälischen Friedens, im „Zentrum des Weltgeschehens“ gestanden habe.

In seiner Zusammenfassung der Beiträge machte Reininghaus deutlich, dass es sich bei den „Baumeistern“ vor allem um Lehrer, Pfarrer, Juristen und Archivare gehandelt habe.

In Bezug auf die räumlichen Kategorien sei festzuhalten, dass zu Beginn des 19. Jahrhunderts und noch später in territorialen Kategorien geschrieben worden sei. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entdeckten die Geschichtsschreiber dann schließlich nach und nach die Provinz.

Zur Art und Weise, wie westfälische Geschichte geschrieben wurde, ließe sich zusammenfassen, dass ein rein politikgeschichtlicher Ansatz spätestens mit dem Historiker Gustav Engel gescheitert sei. Untersuchungskategorien wie Religion, Kultur, Wirtschaft etc. wurden zunehmend selbstverständlicher, um den Untersuchungsgegenstand „Westfalen“ zu definieren. Häufig spielten Strukturen eine wichtigere Rolle als einzelne Ereignisse, von denen allerdings einige prägend waren. In Bezug auf die Motive, westfälische Geschichte zu schreiben, erwies sich der Ansatz, Landesbewusstsein-/identität durch Geschichtsschreibung zu stiften, als nicht zielführend. Unabhängig von politischen Vorgaben habe es selbstgewählten Patriotismus als Antrieb zur Geschichtsschreibung gegeben.

Die Frage, an welches Publikum sich die Baumeister richteten, beantworteten die meisten Vorträge mit „an das Bildungsbürgertum“.

Als Desiderate nannte Reininghaus die nicht ausreichende Würdigung von Historikern, allen voran Johannes Bauermann (1900-1987). Auch bestünden jenseits der auf der Tagung behandelten Territorien und Orte Defizite. Zudem seien einzelne Zeitstellungen für zukünftige Forschungen lohnenswert, wie zum Beispiel die Zeit nach 1880, nach 1918, 1933-45 sowie die Zeit nach 1945.

Die Tagung hat deutlich gemacht, dass es durchaus lohnenswert sein kann, sich die Denkschulen und  Methoden westfälischer Geschichtsbaumeister des 19. und 20. Jahrhunderts für die eigene Standortbestimmung sowie als Anknüpfungspunkte für zukünftige Projekte vor Augen zu führen. Es konnte zudem aufgezeigt werden, dass der Professionalisierungsschub in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dazu geführt hat, dass sich landesgeschichtliche Forschung immer weiter ausdifferenziert hat und so das Schreiben einer Westfälischen Geschichte heute weniger als Aufgabe eines einzelnen denn als Teamarbeit zu begreifen ist. In Bezug auf den Adressatenkreis ist Popularität contra fachwissenschaftliche Ausrichtung bis heute eine dauernde Herausforderung von Landesgeschichte. Die Tendenz, die „Elfenbeintürme“ der Universitäten zu öffnen und Landesgeschichte in den öffentlichen Raum zu bringen ist deutlich geworden oder, um es mit den Worten von Thomas Vogtherr zum Verhältnis von Politik und Landesgeschichte auszudrücken „Einmischen, ohne gefragt zu werden!“.

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