Herbsttagung – Westfälische Keinstädte um 1900

4. und 5. Oktober 2019 – Büren, Niedermühle

Am 4. und 5. Oktober 2019 fanden etwa 50 Interessierte den Weg in die Niedermühle in Büren zur Herbsttagung der Historischen Kommission. Im MIttelpunkt der Tagung standen die Kleinstädte in Westfalen um 1900, Kooperationspartner war das Institut für vergleichende Städtegeschichte in Münster.

Das dichte Netz an Kleinstädten gehört zu den westfälischen Eigentümlichkeiten. Die Tagung hat ausgewählte Kleinstädte vorgestellt und deren Vielfalt aufgezeigt. Vollzog sich der urbane Wandel hier ähnlich wie in den Großstädten, nur eben „bescheidener“ und später? Oder gab es spezifisch kleinstädtische Lösungen und urbane Kulturen? Die Tagung knüpfte an die aktuelle Kleinstadtforschung, aber auch an die Ergebnisse des „Historischen Atlas westfälischer Städte“ an.

Nach einführenden Beiträgen wurden in der ersten Sektion Orte behandelt, für die das späte Kaiserreich eine Zeit des Wachstums, der Funktionsgewinne und der Zunahme von Urbanität war. Allerdings gab es auch Städte, die nur wenig oder gar nicht wuchsen – Beispielen dafür wurden in der zweiten Sektion nachgegangen. In der dritten Sektion wurden die Versuche westfälischer Titularstädte thematisiert, sich von der preußischen Landgemeindeordnung von 1856 zu lösen und volle Stadtrechte zu erlangen.

Tagungsprogramm

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