Vierter Quellenkundlicher Workshop „Briefe“

14. Juni 2018 – Hamm, Sitzungssaal des Technischen Rathauses

Dr. Mechthild Black-Veldtrup, erste Vositzende der Historischen Kommission für Westfalen, begrüßt die Teilnehmer des Wokshops (Foto: LWL/Beyer)

Seit 2011 richten die Historische Kommission für Westfalen, das LWL-Archivamt und das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen gemeinsam ihre sogenannten „quellenkundlichen Workshops“ aus. Die eintägigen Vortragsveranstaltungen versuchen zentrale Quellengattungen der landesgeschichtlichen Forschung grundlegend und systematisch in den Blick zu nehmen, um den Forscherinnen und Forschern die Arbeit mit diesen Quellen zu erleichtern.

Im Mittelpunkt des Workshops in Hamm standen Briefe. Diese uns heute so selbstverständlich erscheinenden Schriftzeugnisse sind aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit eher selten überliefert, zudem hatten sie oft eine andere Funktion als heute. Grundlegende Überlegungen zur Quellengattung der Briefe stellte einleitend Prof. Dr. Wilfried Reininghaus (Senden) vor, anschließend sprachen Prof. Dr. Martina Hartmann (München) und Prof. Dr. Mark Mersiowsky (Stuttgart) über Briefe im Mittelalter. Am Nachmittag berichteten Ole Meiners (Münster) über Briefe der hansischen Kaufleute, Vit Kortus (Münster) über die Briefe des böhmischen Adels und Dr. Jochen Grywatsch (Münster) über die Briefe der Annette von Droste-Hülshoff.

Programm

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