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Materialien der Historischen Kommission für Westfalen, Band 26

Regina Ruben (1858–1943). Ihr Lebensweg von Bad Oeynhausen nach Sobibor

Der Lebensweg von Regina Ruben (1858–1943) war außergewöhnlich und endete schrecklich: Geboren in Oeynhausen als Regina Stern, Agitatorin der Frauenbewegung in Hamburg bis 1906, Übersetzerin aus dem Niederländischen, Verfasserin von Gedichten und Erzählungen, Engagement in der Berliner SPD, Zuwendung zur innerparteilichen Opposition im Ersten Weltkrieg, Vertraute führender USPD-Frauen, Reisen in die UdSSR und Autorin von Reiseberichten, Flucht nach Frankreich, schließlich im Alter von 85 Jahren von den Niederlanden aus ins Vernichtungslager Sobibor verschleppt und dort ermordet.

Über Ihre Biographie war bis vor wenigen Jahren nichts bekannt, noch immer liegen Teile ihres Lebens im Dunkeln. Wilfried Reininghaus hat in den letzten Jahren mühsam zumindest so viele Informationen zusammengetragen, um eine knappe biographische Skizze vorlegen zu können. Diese ist kürzlich in der Reihe „Geschichte(n) aus Löhne und Bad Oeynhausen“ (Heft 25) erschienen. In leicht überarbeiteter Fassung ist der Beitrag nun auch in der digitalen Schriftenreihe der Historischen Kommission für Westfalen verfügbar.

Wilfried Reininghaus: Regina Ruben (1858–1943). Ihr Lebensweg von Bad Oeynhausen nach Sobibor, 48 Seiten, Online-Publikation Münster 2026 (Materialien der Historischen Kommission für Westfalen, Band 26).

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