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NF 58: Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke, Band 7: 1813–1818

Die Tagebücher des Oberpräsidenten Ludwig Freiherrn Vincke 1789–1844. Band 7: 1813–1818. Bearb. von Ludger Graf von Westphalen, Münster 2019, 779 Seiten + Bild­anhang, Festeinband, Abbildungen (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge 58; Veröffentlichungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster 7; Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 76) Nachdruck der Ausgabe Münster 1980 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XIX, Westfälische Briefwechsel und Denkwürdigkeiten, Band VII). Aschendorff, ISBN 978-3-402-15746-6, Preis 86,00 EUR (Preis bei Abnahme des Gesamtwerkes: 69,00 EUR)

Dieser Band ist ein unveränderter Nachdruck der bereits 1980 erschienenen Tagebuchedition, die – bearbeitet von Ludger Graf von Westphalen – den Zeitraum vom 1.11.1813 bis zum 1.1.1819 umfasst. Ludwig Vincke hatte sich 1810 aus preußischen Diensten verabschiedet, geheiratet und lebte als Gutsherr auf Haus Ickern. Erst die Vertreibung der Franzosen aus Nordwestdeutschland ebnete ihm den Weg zurück in die Dienste der Allgemeinheit, die er während der französischen Besatzung nicht zu leisten bereit gewesen war. Zunächst als Zivilgouverneur, dann als Oberpräsident der 1815 neu geschaffenen Provinz Westfalen stellte er fortan seine Schaffenskraft in den Aufbau und die Weiterentwicklung eines modernen Westfalens.

Bereits die erste Auflage der Edition ist ergänzt durch eine Auswahl an Briefen, die Vincke in den Jahren 1813–1818 erhalten hat und die im Zusammenhang mit seinen Tagebucheinträgen stehen. Sie sind in diesem Band ebenfalls unverändert nachgedruckt.

Rezensionen:
– Heinz Duchhardt, in: Zeitschrift für Historische Forschung 47 (2020), Heft 2, S. 366–369.
– Hans-Christof Kraus, in: Historische Zeitschrift, Band 311, Heft 3, Dezember 2020, S. 813–814.

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